Datum: Donnerstag, 08. Januar 2009 Zeit: 19:30 Uhr Thema: Datenschutz und Web2.0 Referent: Adrien Beaucreux, Thomas Kaltenbach ACHTUNG neuer Ort: StadtbŸcherei im Wilhelmspalais Konrad-Adenauer-Str. 2, 70173 Stuttgart Mšrike-Kabinett, 2. Stock N 48¡ 46' 33.9" E 9¡ 11' 3" Veranstalter: Chaos Computer Club Stuttgart (http://www.cccs.de/) Kooperation: Wir danken der StadtbŸcherei Stuttgart fŸr die RŠumlichkeiten! Eintritt: frei - um einen freiwilligen Unkostenbeitrag wird gebeten. Inhalt: Der Umgang mit persšnlichen Daten im Internet gehšrt zu den Bereichen des Web 2.0, welche am lautstŠrksten diskutiert werden. Dabei ist aber meist die Provider-Seite im Vordergrund, bei welcher zum einen Internetdienstleistern vorgeworfen wird, dass sie private Daten zur Marktforschung nutzen, zum andern werden die staatlichen ÒLauschangriffeÓ auf Internetdienstleistungen wie E-Mail oder Foren beklagt. Allerdings scheint bei dieser Problemdiskussion ein Bereich nicht im Blickfeld zu stehen: Der Umgang des Nutzers mit seinen eigenen Daten. Wie Spiegel-Online-Artikel dazu treffend bemerkt, Òentblš§en sich Nutzer vielfach online in einer Weise, wie man es sich vor kurzem nicht vorstellen konnte.Ó Oft werden dem Web Informationen und Daten anvertraut, welche man hŠufig nicht einer breiten …ffentlichkeit zugŠnglich sehen wollte, seien es private Mail- und Postadressen oder Bilder und Videos vom letzten Samstag Abend, als man mit Freunden in der Disko feiern war. Offensichtlich sind sich Nutzer hŠufig der Tragweite ihres Òšffentlichen AuftrittsÓ nicht bewusst. Wenn man bei dem BewerbungsgesprŠch mit dem Verhalten beim letzten Mallorca-Urlaub konfrontiert wird oder in einem erhšhten Ma§e private Videos Ÿber sich auf Internetplattformen wie YouTube findet, ist dies fŸr die Karriere au§erhalb des Web 2.0 nicht immer fšrderlich. Noch kritischer ist die šffentliche Selbstdarstellung, wenn dabei - oft sogar unabsichtlich - die Grenze des Strafrechts Ÿberschritten wird. Anhand von Beispielen zeigen die Dozenten, was unbedingt vermieden werden sollte, damit man nicht in die Web 2.0-Falle tritt.